Tourenvorschläge zum Wandern & Spazieren in Neuklosters herrlicher Umgebung

Die landschaftliche Schönheit um Neukloster wird Sie zu jeder Jahreszeit begeistern. Sanfte Hügel, klare Seen und Bäche sowie schattige Wälder machen Spaziergänge und Wanderungen hier zu einem reizvollen Naturerlebnis. Auf den folgenden fünf Tourenvorschlägen unseres Naturerlebnis-Partners Traumziel-MV.de finden Sie romantische Landwege und versteckte Badestellen, Durchbruchstäler und Aussichten über Feld und Flur. Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Aufenthalt.

Quellen:

  • Tourenskizzen = Kartengrundlage © Hansestadt Rostock (cc BY 3.0), Kartendaten © OpenstreetMap (ODbL und uVGB-MV)
  • Bilder, Touren = Traumziel-MV.de

 

 

Vorschlag 1 - Über die Halbinsel des Neuklostersees

Tourenskizze
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Route: Über die Halbinsel des Neuklostersees
Länge: 4,1 km, ca. 1h und 20 min Gehzeit
Typ: Rundweg, Naturwanderung
Wegoberfläche: Sand, Asphalt, Holzbrücke
max. Steigung: gering

Dieser gemütliche Spaziergang beginnt auf dem Klostergelände. Einst lag das Kloster Sonnenkamp am kleinen Ort Parchow bei der Burg Ilow, einer der alten Festungswälle der Slawen. Nach nur acht Jahren erfolgte der Umzug an den neuen Ort am fischreichen See nahe der Burg Kussin. Das neue Kloster entwickelte sich erfolgreich und wurde zum wirtschaftlichen Mittelpunkt der Region. Im Jahre 1555 übernahmen im Rahmen der Säkularisation die Landesherren den Besitz und das Kloster wurde aufgelöst. Folgen Sie den Hinweisschildern zum Rundweg über die Halbinsel. Vorbei am Hochseilgarten wandern Sie hinaus auf die weit in den See hineinragende Landzunge. Vom Klostergelände aus fällt die Landschaft sanft ab und erlaubt vom Weg aus einen reizvollen Blick in die Weite. Der Neuklostersee glitzert in der Sonne und im Herbst trompeten die Kraniche, die Vögel des Glücks, vom blauen Himmel. Mit etwas Glück können Sie auch dem König der Lüfte, dem stolzen Seeadler, bei der Jagd zuschauen. Sein typisches Flugbild ähnelt einem breiten Brett. Nach gut einer Stunde führt Sie der Rundweg wieder zurück zum Klostergelände.

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Vorschlag 2 - Um den Neuklostersee

Tourenskizze
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Route: Um den Neuklostersee
Länge: 10,0 km, ca. 3h und 20min
Typ: Rundweg, Naturwanderung
Wegoberfläche: Sand, Asphalt, Holzbrücke
max. Steigung: gering

Eine wunderschöne Kombinantion aus Naturerlebnis und Erholung finden Sie direkt am Neuklostersee. Er entstand in der letzten Eiszeit und gehört zur Sternberger Seenlandschaft. Auf dieser gut 10 Kilometer langen Wanderung können Sie ihn umrunden. Nach dem Start an der Badeanstalt führt der Weg am bewaldeten Ostufer entlang, ist mal pfadig und mal etwas breiter. Knorrige Wurzeln verlangen hier und da besondere Aufmerksamkeit und Trittsicherheit. Am Südufer überqueren Sie den Teppnitzbach auf einer Holzbrücke und erreichen wenig später das fast waldfreie Westufer bei Nakensdorf. Hinter der Siedlung geht es dicht am Ufer entlang und der Turm der Klosterkirche kommt in Sicht. Bald wandern Sie über das alte Klostergelände, passieren die Schwedeneiche und lassen den Hochseilgarten links liegen. Falls Sie eine Verlängerung der Tour wünschen, können Sie nun dem Uferweg um die Halbinsel herum folgen. Falls nicht, wählen Sie den Abzweig links und gelangen über einen Hügel mit schöner Aussicht direkt an das Ostufer der Halbinsel. Erneut links entlang laufen Sie auf dem sandigen Pfad bis zur Badeanstalt zurück.

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Vorschlag 3 - Durch das Klaasbachtal

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Route: Durch das Klaasbachtal
Länge: 3,5 km, ca. 1h und 10min
Typ: Rundweg, Naturwanderung
Wegoberfläche: Sand, Holzbrücken
max. Steigung: mittel

Gerade im Frühling und im Herbst ist die Wanderung durch das idyllische Klaasbachtal ein besonderes Naturerlebnis. Leuchten im Herbst die Blätter der Bäume in den schönsten Farben, breitet sich im Frühling ein weißer Teppich von Anemonen im Klaasbachtal aus. Vom Parkplatz an der Badeanstalt gelangen Sie schnell zum Wanderweg, welcher ein kurzes Stück neben der wenig befahrenen Landstraße entlang führt, bevor er den Bachlauf mittels der ersten Brücke überquert. Die zweite Brücke führt Sie wieder an das andere Ufer. Hier gilt es nun, den Hang zu erklimmen, um dem Hochuferweg oberhalb des Bachtals zu folgen. Immer wieder bieten sich aus der Höhe traumhafte Blicke in den Talgrund. An der dritten Brücke wechseln Sie erneut die Seite. Nur wenige Meter hinter der Brücke zweigt rechts ein unscheinbarer Pfad ab. Folgen Sie ihm, entdecken Sie den abenteuerlichen Abschnitt der Wanderung. Der schmale Weg führt bedeckt mit dem Herbstlaub des Vorjahres direkt am Ufer des Klaasbaches entlang. Leise murmelt der Wasserlauf neben Ihnen her, umrundet kleine Sandbänke und Findlinge. Hier jagen Eisvogel und Bachamsel.

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Vorschlag 4 - Warnowdurchbruchstal

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Route: Warnowdurchbruchstal
Länge: 7,9 km, ca. 2h 40min
Typ: Rundweg, Naturwanderung
Wegoberfläche: Sand, Asphalt, Wiese
max. Steigung: mittel

Eines der schönsten Fluss-Durchbruchstäler können Sie zwischen Klein Raden und Sternberger Burg erkunden. Hier hat sich die Warnow tief durch die Endmoränenlandschaft gegraben. Links und rechts des Tales ragen die bewaldeten Hügel gute 30 Meter in die Höhe. Unzählige Findlinge liegen im Flussbett und lassen die Warnow fast zu einem richtigen Wildwasser werden. Der Fluss strudelt und rauscht um die Steine und um die Pfeiler einer langen Holzbrücke, welche beide Ufer miteinander verbindet. Hier können Sie prima rasten und zusehen, wie wagemutige Hobbykanuten mehr oder weniger glimpflich durch diese anspruchsvolle Passage gelangen. Auf der westlichen Hügelkuppe, zu welcher eine Treppe hinaufführt, finden Sie die Reste einer slawischen Höhenburg, welche vor vielen hundert Jahren das Gebiet bewachte. Ein gutes Stück bachabwärts gelangen Sie über eine weitere Brücke an das andere Ufer. Hier besteht die Möglichkeit, nur die Füße oder gleich den ganzen Körper im Fluss zu erfrischen. Gut abgekühlt  wandern Sie weiter am Ostufer hügelauf und hügelab bis nach Sternberger Burg und von hier im Bogen zurück zum Parkplatz.

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Vorschlag 5 - Schwarzer See bei Schlemmin

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Route: Schwarzer See bei Schlemmin
Länge: 3,9 km, ca. 1h und 20min
Typ: Rundweg, Naturwanderung
Wegoberfläche: Sand, Knüppeldamm
max. Steigung: gering

Der Schwarze See liegt im gleichnamigen Naturschutzgebiet und ist der höchstgelegene See in Mecklenburg. Er befindet sich mitten in einem herrlichen Buchenwald und ist nur 1 bis 2 Meter tief. Seine Uferzonen bilden ein Verlandungsmoor, welches seltenen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause gibt. Die langsam absterbenden Bäume im Moor strecken ihre Äste bizarr dem Himmel entgegen. Teil des gemütlichen Rundweges ist ein rustikaler Knüppeldamm, welcher über das Moor führt und zauberhafte Ausblicke ermöglicht. Die Kräfte der Natur setzen dem Damm immer wieder zu, so dass er durchaus einmal gesperrt sein kann, um repariert zu werden. Mit etwas Glück entdecken Sie auf einem der Uferbäume den stattlichen Seeadler, welcher von seiner luftigen Warte aus mit scharfem Blick die auf dem See gründelnden Enten beobachtet. Aber auch Kranich, Zwergschnäpper und Schwarzspecht leben im Revier. Vor vielen hundert Jahren nutzten die heidnischen Slawen das Moorgebiet als natürliche Verteidigungsanlage für ihre Festung "Hohe Burg", auf dem Rücken des Langen Berges. Heute zeugen Wallreste von einer längst vergangenen Zeit.

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