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Die Gemeinde Lübberstorf liegt ca. 3 km östlich von Neukloster inmitten einer reizvollen, eiszeitlich geprägten Landschaft.
Mit einer Gesamtgöße von 13,2 km² umfaßt sie die Ortsteile Lübberstorf, Lüdersdorf und Neumühle. Als "Lutbrechtisthorp" (Lübberstorf) und "Luderesthorp" (Lüdersdorf) wurden die beiden Dörfer bereits 1235 in einer Zehntverschreibung durch den Bischof Brunvard von Schwerin für das Kloster Sonnenkamp erwähnt. Die Ortsnamen enthalten die Namen der "Lokatoren", die die Dörfer im Rahmen der deutschen Ostexpansion gründeten.
Von 1648 bis 1803 gehörte Lübberstorf als Teil des Amtes Neukloster zu Schweden. Grundlegende Veränderungen vollzogen sich nach dem 2. Weltkrieg in der Struktur der Landwirtschaft, im Dorfbild und im Leben der Dorfbewohner.
Nach der Wende 1989 entwickelten sich die einst durch Landwirtschaft geprägten Dörfer zu ländlichen Wohnsiedlungen.
Neumühle, im Mittelalter Standort einer Klostermühle, liegt malerisch am Südende des Neuklostersees. Ferienhäuser und die Revierförsterei prägen den Ort. Heute gibt es in Lübberstorf ein Dorfwirtschaftsgebäude mit einem Gemeinderaum und einer Gaststätte mit Tanzsaal, 2 Klubräume, die u. a. vom Demokratischen Frauenbund und der Volkssolidarität genutzt werden und eine Freiwillige Feuerwehr.
Ein ehemaliges Kinderferienlager soll zukünftig für soziale Zwecke genutzt werden. Außerdem bestehen eine Bautischlerei, ein Transportunternehmen und ein Betrieb, der forstbezogene Gebrauchsartikel herstellt. Die gegründete Firma Landboden Glasin, Treuhand GmbH u. Co. Glasin bewirtschaftet die landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Von Lübberstorf führen reizvolle Wanderungen nach Neumühle, Pennewitt, Glambeck, Warin sowie über Lüderdorf nach Neu Käterhagen und Groß Tessin.