Stadtgestaltung

Neukloster besitzt einen eigenen geschichtlichen, städtebaulichen und architektonischen Charakter, der zu sichern und angemessen fort zuschreiben ist.
Die Stadt ist durch drei wesentliche Struktur- und Gestaltungsbereiche gekennzeichnet. Einmal die Altstadt mit überwiegender Bausubstanz aus dem 19. Jh., der Bereich der mittelalterlichen Gebäude und Strukturen um die Klosterkirche (ab 13. Jh.) sowie das einheitlich geplante und im neugotischen Stil in einer großzügigen, geometrischen städtebaulichen Struktur Ende des 19. Jh. errichtete öffentliche Schulgebäude.
Alle baulichen und gestalterischen Maßnahmen, die das Erscheinungsbild betreffen, müssen sich in das Bild des Gestaltungsbereiches einfügen, ohne gestalterische Vielfalt einschränken zu wollen. Dazu gehören beispielsweise Straßenräume und Baufluchten, Gebäudetypen, Trauf- oder Giebeltypen oder die Fassadengestaltung.

Zur Verbesserung und Umgestaltung der Innenstadt und zur Behebung von städtebaulichen Mißständen wurde die Stadt Neukloster in das Städtebauförderprogramm aufgenommen. Zur Umsetzung dieser Maßnahmen werden Fördermittel vom Bund und vom Land Mecklenburg-Vorpommern für private und öffentliche Sanierungsmaßnahmen ausgegeben.

Bisher sind im Rahmen der Städtebauförderung Plätze und Straßen neu gestaltet, öffentliche Gebäude und Privateigentum und Eigentum der Stadt stehende Wohn- und Geschäftshäuser saniert worden.
Durch die Förderung wird eine behutsame Sanierung der Altstadt in Achtung der historischen Bausubstanz möglich und es werden die dadurch höheren Kosten abgefangen.
Langfristig soll eine Sanierung der gesamten Innenstadt erfolgen.